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Events

Selected Events

Events

Endpunkt mit Events

Ein Gebäude mit einem Plakat von Richard Klammer an der Wand. Im Hintergrund sind große, bunte Banner zu sehen, die im Wind wehen.
RitterGallery

Ausstellung

RICHARD KLAMMER
Alma und Vroni besuchen Oberfavelach

Ausstellungsdauer: 19.06. bis 23.12.2026
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.00 bis 13.00 Uhr

Ein heller Gang mit Bögen und Säulen. Der Eingang zum MMKK ist sichtbar, und der Boden ist mit einem schwarzen Teppich ausgelegt.
Kunst in den Arkaden
Die in den Arkaden und Außengängen der Burg präsentierten Skulpturen stammen aus dem Fundus der Kunstsammlung des Landes Kärnten / MMKK.
Ein dunkler Wald mit leuchtenden, roten und orangen Stellen.
Paula Bruna Pérez — Jaleo Forestal

Eröffnung, 9. Juni 2026, 18 Uhr
Ausstellung, 10. Juni – 31. Juli 2026

Die künstlerische Praxis von Paula Bruna Pérez widmet sich ökologischen Themen, den Wechselbeziehungen von Mensch und Natur sowie dem Aufbrechen der Grenzen zwischen menschlich geprägter Kultur und biologischen Prozessen. Insbesondere bei Projekten wie Los otros residentes [Die anderen Bewohner*innen], Mil ulls m’observen [Tausend Augen beobachten mich] oder Plantoceno [Plantazän] stellt die Künstlerin zentrale Fragen über die zukünftige Rolle des Menschen innerhalb des ökologischen Systems und die Trennlinien zwischen Mensch, Tier- und Pflanzenwelt. Hierbei verweist sie auf Konzepte aus Timothy Mortons Buch Dark Ecology (2017), in dem der Autor argumentiert, dass ein wirkliches ökologisches Bewusstsein nur entstehen kann, wenn wir die Existenz von anderen Zeitlichkeiten, räumlichen Maßstäben und Protagonist*innen anerkennen.

In ihren Arbeiten entwirft Bruna Pérez fiktive Szenarien, die sich vom Paradigma des Anthropozäns – der aktuellen geologischen Epoche, die vom Menschen als Hauptakteur dominiert wird – abheben. In Abkehr von der Hegemonie des Menschen öffnet sich ein Raum für para-menschliche Beziehungsformen, in denen Pflanzen und andere Lebensformen als gleichwertige Akteur*innen im Ökosystem gelten. Die Künstlerin untersucht, wie unsere kulturellen Narrative von Natur und Umwelt die Wahrnehmung von nicht-menschlichen Entitäten beeinflussen und fordert eine neue Perspektive auf ökologische und geologische Prozesse. Die politischen und philosophischen Dimensionen des Anthropozäns vermessend, macht sie zugleich die Notwendigkeit deutlich, das vorherrschende menschengeprägte Verständnis von Natur zu verändern. Denn nicht mehr allein der Mensch und seine Technologie sollten das Schicksal der Erde bestimmen, sondern eine Vielheit von nicht-menschlichen Akteur*innen, die gemeinsam den Planeten gestalten. Erst dann wird es möglich, so die Künstlerin, ökologische Fragestellungen aus einer transdisziplinären und kollaborativen Sichtweise anzugehen und die Ausbildung einer alternativen, nachhaltigen Ästhetik der Natur zu befördern. Für den Kunstraum Lakeside entwickelt Paula Bruna Pérez mit Jaleo Forestal [Waldgetöse] ein neues Projekt, das auf die spezifischen Gegebenheiten des Ausstellungsorts reagiert.

Paula Bruna Pérez (* 1978 in Spanien) lebt und arbeitet in Barcelona.
www.paulabruna.com

Eine runde Weltkarte mit den Kontinenten Nord- und Südamerika auf einem orangefarbenen Hintergrund. Darauf steht der Text „All About Nature“ und „Zwischen Idylle, Krise und Hoffnung“.
Ausstellung | ALL ABOUT NATURE – Zwischen Idylle, Krise und Hoffnung

Ausstellungseröffnung: 28. Mai | 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. Mai bis 6. September 2026

Im Rahmen von CLARITY, einem EU-Projekt der Stadt Klagenfurt zu Umwelt- und Klimaschutz, stellt sich die Ausstellung ALL ABOUT NATURE – zwischen Idylle, Krise und Hoffnung der Frage nach dem ambivalenten Verhältnis zwischen Mensch und Natur - im Gestern, Heute und Morgen. Sie spannt einen inszenatorischen Bogen von Bildern einer noch heilen Landschaft bis zu kritischen künstlerischen Auseinandersetzungen zum heutigen Zustand der Natur, inmitten multipler Umweltkrisen. Das Ausstellungsnarrativ - von der Idylle, über die Krise zur Hoffnung - wird mit Exponaten der Kunstsammlung der Stadt, Beiträgen aus dem Kunstwettbewerb NO PLANET B und ausgewählten themenbezogenen Arbeiten erzählt. 

Mit aktueller Malerei, Grafik und Objektkunst wird emotional erfahrbar gemacht, was natürlicher Lebensraum einst war, wie der Mensch die Umwelt verändert hat und welchen Herausforderungen wir uns noch stellen müssen - ohne dabei die Hoffnung ganz zu verlieren. 

Die mehr als dreißig Künstler*innen thematisieren nicht nur die katastrophalen Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur und bieten eine kritische Reflexion, sie appellieren auch an die Kraft der Veränderung, letztendlich an unser aller Resilienz. 

Die zeitgenössische Kunst kann Umweltkrisen nicht lösen, aber sie kann mit ihren vielfältigen Mitteln und Sprachen sichtbar machen, was bedroht ist und damit zu mehr Bewusstsein, Verantwortung und Umdenken aufrufen. 

Ulli Sturm | Kuratorin

Eine kreative Darstellung der Biodiversität in Form eines Dreiecks. Die Illustration zeigt verschiedene Naturszenen mit Pflanzen und Tieren auf bunten Hintergründen.
Ausstellung | BIODIVERSITÄT ENTDECKEN

Im Rahmen der Initiative Climate Art City, die Kunst, Kultur und partizipative Formate nutzt, um Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Stadt sichtbar zu machen, präsentieren zahlreiche Schulklassen aus ganz Kärnten ihre Projektergebnisse. Sie haben sich mit dem Thema Biodiversität im Zuge des Kidsmobil-Workshops Kleine Künstler*innen für eine große Vielfalt der wissens.wert.welt des kärnten.musem auseinandergesetzt.

Gezeigt werden bildlich dokumentierte Tier-Rettungsinseln, die von den Kindern in der Umgebung ihrer Schulen mit Naturmaterialien erbaut wurden. Außerdem laden interaktive Stationen sowie speziell für die Workshops entwickelte Materialien zum Fühlen, Entdecken und zum spielerischen Lernen in der Ausstellung ein.

Im Zuge dieses vom Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Universität Klagenfurt betreuten Projekts werden auch drei Klassen für ihr besonderes Engagement prämiert. Der Erlös aus dem Verkauf der Fotografien ist für den Climate Fund Klagenfurt bestimmt.

Wissenschaftliche Begleitung: Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Rauch, Mag. Dr. Cornelia Malojer, Mag. Petra Korenjak und Stefanie Margarita Preiml, Bakk. MSc. (Universität Klagenfurt) | Leitung Projektumsetzung: Katharina Kavallar, MA, MSc, (kärnten.museum)

 

Eine Ausstellung der Stadtgalerie Klagenfurt in Zusammenarbeit mit kärnten.museum Klagenfurt, Universität Klagenfurt und Climate Fund Klagenfurt

Mit freundlicher Unterstützung von: JUMP DOME Klagenfurt und NEUES VOLKSKINO

Ein prunkvoller Raum mit bunten Wandmalereien und einer Vielzahl von Wappen. Zwei Personen betrachten die spektakuläre Dekoration.
Tor zur Demokratie im Landhaus
Interaktive Ausstellung für den zentralen Ort der demokratischen Willensbildung in Kärnten - Zeitreise durch die politische Geschichte Kärntens.
Ein historisches Gebäude mit einer prächtigen Fassade und großen Fenstern. Es steht in einem grünen Umfeld mit Bäumen.
kärnten.museum Klagenfurt
Entdecken Sie das kärnten.museum! 
Vom "Lindwurmschädel" zum Neusticosaurus, von den ersten Siedlungsspuren zu unseren mittelalterlichen Städten. Begleiten Sie uns auf einer Reise durch die Natur und Geschichte Kärntens.
Ein modernes Gebäude umgeben von Grünflächen und Bäumen. Im Vordergrund sind Bänke zum Entspannen zu sehen.
Nachwuchskunstpreis Bildende Kunst Kärnten

Der Nachwuchspreis Bildende Kunst Kärnten der Galerie3 fördert junge Künstler:innen mit Kärntner Wurzeln. Ziel ist es, ihre Talente sichtbar zu machen und ihre künstlerische Entwicklung zu unterstützen.

Ein moderner Ausstellungsraum mit hellen Wänden und verschiedenen Kunstwerken. Der Boden besteht aus hellen Fliesen und eine Treppe führt nach oben.
11 Positionen-Beitrag zur Triennale IVKärnten

11 Positionen - ein Beitrag zur Triennale IVKärnten schwach.s’ibko.debole Die Künstler*innen Angerer-Guggenberger Marjeta, Asaad Eva, Bauer Peter, Farys Johannes, Huss Christine, Kranz Brigitte, Kropfitsch Wolfgang, Liekfeld-Rapetti Marlies, Moschik Melitta, Schmölzer Adi, Weiss-Richter Gertrud zeigen in der BV - Galerie verschiedene Positionen zum Thema schwach. 

Vernissage: 08.06.2026, 18.00 Uhr / BV Galerie

Begrüßung: Dr. Peter Türk

Eröffnung: Stadtrat Mag. Franz Petritz

Zur Triennale IV Kärnten : Andres Klimbacher / Vizepräsident Kunstverein Kärnten 

Zwei Frauen in lebendigen Farben tanzen fröhlich. Die lebhafte Darstellung vermittelt Freude und Bewegung.
Ausstellung | MIGHTY WOMAN - Bilder und Worte von RONNY GOERNER

MIGHTY WOMAN

Bilder und Worte von RONNY GOERNER

Die Kunst der 1941 geborenen Malerin und Lyrikerin aus Kärnten ist immer eine Verdichtung von Lebenserfahrung. Sie bezeichnet sich selbst als „Wort-Bildnerin“, denn ihre künstlerische Arbeit verbindet Sprache und Bilder zu poetischen Collagen.

In vier Jahrzehnten hat sie ein umfangreiches Oeuvre von meist großformatigen Leinwänden und hunderten Papierarbeiten geschaffen, das durch eine eigenwillige unverwechselbare malerische Handschrift besticht. Mit kräftigen Pinselstrichen und leuchtenden Farben entwirft sie eine opulent bizarre Bilderwelt, die sich um Eros und Tod, Poesie und Aggression dreht. Es sind skurrile Geschichten von Menschlichem und Tierischem, die sie erzählt und ganz unverkennbar stehen im Zentrum immer wieder ihre eigenen Emotionen. Ein zentrales Thema in ihrem Menschenbild ist die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit, der selbstbewusste „Tanz und Kampf“ um die Rolle als Frau und Künstlerin.

Mit ihrer expressiven Kunst fordert sie die Betrachter*innen heraus, sich auf Neues einzulassen und auch wenn Manches an ihren Darstellungen rätselhaft bleibt, ist die Leidenschaft, die sie bis heute antreibt, deutlich spürbar. Ihre Arbeiten wurden schon in internationalen Ausstellungen, unter anderem in New York, Peking, München, Wien, Berlin oder Neu-Delhi, gezeigt. Für ihr literarischer Werk wurde sie mit Lyrikpreisen ausgezeichnet.

Ulli Sturm, Kuratorin

Vernissage | MIGHTY WOMAN - Bilder und Worte von RONNY GOERNER
Vernissage | MIGHTY WOMAN - Bilder und Worte von RONNY GOERNER

MIGHTY WOMAN

Bilder und Worte von RONNY GOERNER

Die Kunst der 1941 geborenen Malerin und Lyrikerin aus Kärnten ist immer eine Verdichtung von Lebenserfahrung. Sie bezeichnet sich selbst als „Wort-Bildnerin“, denn ihre künstlerische Arbeit verbindet Sprache und Bilder zu poetischen Collagen.

In vier Jahrzehnten hat sie ein umfangreiches Oeuvre von meist großformatigen Leinwänden und hunderten Papierarbeiten geschaffen, das durch eine eigenwillige unverwechselbare malerische Handschrift besticht. Mit kräftigen Pinselstrichen und leuchtenden Farben entwirft sie eine opulent bizarre Bilderwelt, die sich um Eros und Tod, Poesie und Aggression dreht. Es sind skurrile Geschichten von Menschlichem und Tierischem, die sie erzählt und ganz unverkennbar stehen im Zentrum immer wieder ihre eigenen Emotionen. Ein zentrales Thema in ihrem Menschenbild ist die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit, der selbstbewusste „Tanz und Kampf“ um die Rolle als Frau und Künstlerin.

Mit ihrer expressiven Kunst fordert sie die Betrachter*innen heraus, sich auf Neues einzulassen und auch wenn Manches an ihren Darstellungen rätselhaft bleibt, ist die Leidenschaft, die sie bis heute antreibt, deutlich spürbar. Ihre Arbeiten wurden schon in internationalen Ausstellungen, unter anderem in New York, Peking, München, Wien, Berlin oder Neu-Delhi, gezeigt. Für ihr literarischer Werk wurde sie mit Lyrikpreisen ausgezeichnet.

Ulli Sturm, Kuratorin